GĂ€rtnern

0
72

GĂ€rtnern – wie Gartenarbeit und Gesundheit zusammenhĂ€ngen

Was bedeutet Gartenarbeit fĂŒr Dich? Assoziierst Du sie möglicherweise mit einem notwendigen Übel oder einer TĂ€tigkeit, der wir eben nachgehen sollten, wenn wir uns zu Hause in einem gepflegten Außenbereich aufhalten möchten? Vielleicht ĂŒbst Du die Arbeit im Garten jedoch auch als liebgewonnenes Hobby aus und freust Dich, wenn am Wochenende wieder Handschuhe und Harke auf Dich warten. UnabhĂ€ngig davon, wie Du Dich selbst positionierst, lohnt sich der Blick hinter die (Garten-)Kulisse.

GĂ€rtnern – vom Ackerbau zum Lifestyle-Hobby

Seit frĂŒhester Menschheitsgeschichte arbeiten wir in der Natur – wir leben in, mit und von ihr. Das Bewirtschaften von Feld und Acker stellt auch heute noch eine Hauptkomponente unserer Nahrungssicherung dar. Zahlreiche ehemals manuelle, sehr mĂŒhsame TĂ€tigkeiten werden heute, dank technologischer Entwicklung, durch das Hinzuziehen entsprechender Maschinen enorm erleichtert. Auch fĂŒr Privathaushalte gibt es einige nĂŒtzliche Helfer, mit denen wir ein wenig Aufwand und Zeit im Garten sparen können: der MĂ€hroboter kĂŒrzt den Rasen und die BewĂ€sserung lĂ€sst sich smart ĂŒber das Mobiltelefon kontrollieren und selbst von unterwegs aus steuern. Bequem – aber geht uns hierbei nicht etwas Essenzielles verloren?

GĂ€rtnern – eine Leidenschaft, die Leiden schafft?

Wohl kaum, bedenken wir hierbei die Umgebungsbedingungen: wir sind an der frischen Luft, tanken Sonne, sind in Kontakt mit Erde und Pflanzen und erfahren die Natur mit all ihren Besonderheiten und saisonalen VerĂ€nderungen. Das Arbeiten im Garten bringt zahlreiche physiologische Vorteile mit sich, bei denen nicht nur die körperliche AktivitĂ€t selbst zĂ€hlt. Unsere Sinne werden angesprochen, indem wir uns am Aussehen und dem Geruch und vielleicht sogar dem Geschmack der heimischen Botanik erfreuen, wir hören, wie eine leichte Brise durch die BlĂ€tter weht und ein paar Vögel freudig zwitschern. Überdies schaffen wir wortwörtlich etwas beim GĂ€rtnern Berlin und können nach getaner Arbeit stolz auf unser Werk blicken. Kurzum: in der Natur zu sein, tut uns gut, was im Körper die AusschĂŒttung eines regelrechten Cocktails an GlĂŒckshormonen bewirkt. Unser Immunsystem wird gestĂ€rkt und Alltagsstress kann reduziert werden.

GĂ€rtnern – eine Form der Meditation?

Im Alltag neigen wir Menschen dazu, entweder noch am Vergangenen zu haften oder bereits ein paar Schritte voraus zu sein. Fahren wir zur Arbeit, sind wir gedanklich schon in dem bevorstehenden Meeting, auf dem RĂŒckweg dann bei der Frage, was am Abend auf den Tisch kommt. Den Moment ganz bewusst wahrzunehmen, ist in unserer schnelllebigen Zeit schon lange keine SelbstverstĂ€ndlichkeit mehr – leider. Vielleicht mĂŒssen wir diese bewusste VergegenwĂ€rtigung des Moments sogar (wieder) lernen. Und dies lĂ€sst sich hervorragend beim GĂ€rtnern ĂŒben. Sind wir hierbei konzentriert, sind wir im Moment: wir tun, was wir tun – jetzt. Gehen wir dann auch noch völlig auf in dem, was wir tun, stellt sich ein weiterer toller Effekt ein: wir sind im Flow. Und dieser GlĂŒckszustand der totalen Wirkungskraft beflĂŒgelt uns unvorstellbar.

GĂ€rtnern – Du bist, was Du schaffst

Wir halten fest: GĂ€rtnern bedeutet definitiv mehr als schmutzige HĂ€nde: GĂ€rtnern in der heimischen Flora ist fĂŒr uns der wohl nahegelegenste Ort, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken.